Ein wichtiger Punkt unserer Arbeit ist es, die Öffentlichkeit auf das Krankheitsbild "Diabetes mellitus" aufmerksam zu machen, um eine breite Welle der Unterstützung und Solidarität im Umgang mit Menschen mit Diabetes zu entfachen. Eine weitere Aufgabe der Stiftung ist es, Spenden zu sammeln, um dieses für Projekte einzusetzen, die dem Wohle der Menschen mit Diabetes dienen, wie zum Beispiel
Der Diabetes mellitus Typ-1 tritt hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen auf. Da es bei den Betroffenen nach und nach zu einer vollständigen Zerstörung der Betazellen der Bauchspeicheldrüse kommt, infolgedessen kein Insulin mehr produziert werden kann, muss das fehlende Insulin lebenslang zugeführt werden. Mehrere Insulininjektionen sowie eine Insulinpumpe und mehrere Blutzuckermessungen pro Tag oder eine kontinuierliche Gewebsglukosemessung sind in diesem Falle unerlässlich - eine tägliche Belastung, mit der die Patienten fertig werden müssen. Noch gibt es keine Behandlung, die sicher vor dem Ausbruch des Typ-1-Diabetes schützt - keiner der Betroffenen ist also für sein Schicksal selbst verantwortlich.
Vom Typ-2-Diabetes waren bisher hauptsächlich ältere Menschen betroffen. In den letzten Jahren häufen sich aber die Fälle von übergewichtigen Jugendlichen, die an Typ-2-Diabetes erkranken. Falsche Essgewohnheiten und mangelnde Bewegung sind hier der Auslöser bei bestehender erblicher Veranlagung. Eine verminderte Insulinwirksamkeit, bzw. eine Funktionsschwäche der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse führen zu einem Anstieg des Blutzuckers. Typ-2-Diabetes kann unter Umständen mit Tabletten und gesunder Ernährung behandelt werden, eine Umstellung der Lebensweise ist hier von großer Bedeutung.